rieder smart elements / "beyond skin" / 

kommunikationskonzept für kulturelle identität

entwicklung eines kommunikationskonzeptes zur vermittlung der kulturellen identität des beton- und fieberzementherstellers rieder.  

 

ziel war die freilegung der ursprünglichen vision des unternehmens unter berücksichtigung aller wirtschaftlichen wie technischen entwicklungsschritte, die rieder in den jahren zuvor errungen hat. daraus ergaben sich zur konzeptfindung folgende fragen.

 

 

 

wie schafft man kreative impulse für mitarbeiter, partner und kunden als grundlage für neue produktansätze, neue themenfelder? wo werden diese impulse abgeleitet? wie schafft man einen intuitiven zugang zur ursprünglichen vision des unternehmens?

 

wie gewährleistet man, dass sich die neuen impulse im evolutionären entwicklungsverlauf des unternehmens sinnvoll einbinden lassen? wie lassen sich die werte und haltung des unternehmens kommunizieren, damit dritte sie mit ihren eigenen werten abgleichen können?

 

wie baut man eine nachhaltige verbindung zu menschen mit ähnlicher haltung, ähnlichem bestreben auf?

entwicklung eines kommunikationskonzeptes zur vermittlung der kulturellen identität rieders

22quadrat entwickelte eine metapher, die es dem unternehmen rieder ermöglicht, mitarbeitern, kunden und partnern einen intuitiven zugang zur passion rieders zu ermöglichen. sie soll als impulsgeber fungieren, kreative prozesse bei allen beteiligten auslösen. sie soll querdenken ermöglichen unter berücksichtigung der wurzeln sowie der evolutionären entwicklung des unternehmens.

 

darüber hinaus birgt das konzept das potenzial, das unternehmerische profil zu schärfen sowie daraus resultierende möglichkeiten, beispielsweise neue produktansätze oder kooperationen, abzuleiten. die reflexion der bestehenden unternehmenskultur von rieder stand dabei im vordergrund der arbeit - unter berücksichtigung der alltäglichen prozesse.

 

 

 

durch die perfektionierung der produktionsprozesse hat rieder im laufe der jahre den ausschuss der eigenen produktion radikal reduziert. ergebnis waren eine sinnvollere wirtschaftlichkeit und materialoberflächen, die durch die optimierungsprozesse so homogen erschienen, dass der geist des steins, seine rohe, archaische anmutung gänzlich verloren ging.

 

das reflektieren und erkennen dieser entwicklungen seitens rieder führte zu dem richtigen und wichtigen prozess. nach den jahren der technischen und wirtschaftlichen optimierung wandte sich rieder wieder mit derselben kreativität seinen kulturellen wurzeln zu. ziel war es, die lesbarkeit und anwendbarkeit der unternehmenskultur zu vereinfachen, spielerische wie natürliche zugänge zu ihr zu schaffen und den archaischen moment des steins im beton wieder freizulegen.

 

ergebnis dieser reflexion ist das kommunikationskonzept “beyond skin“, das in enger zusammenarbeit zwischen rieder und 22quadrat entstanden ist. es lässt die verbindung zwischen uns menschen und dem natürlichen wesen des steins in rieders beton wieder lesbar werden. es offenbart, dass oftmals verborgene dinge im hintergrund - unter der oberfläche - ein geheimnis unermesslicher tiefe erahnen lassen, dazu fähig, eine atmosphäre zu schaffen, die die gleichberechtigung aller dinge im raum unterstützt und eine sensible ausgewogenheit erzeugt.

 

darüber hinaus wurde die basis für eine neue, poetisch anmutende produktserie geschaffen, die die natürliche zufälligkeit der betonoberflächen bewahrt und eine anmutung des entstehungsprozesses offenbart.

 

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die die natürliche zufälligkeit der betonoberflächen bewahrt und eine anmutung des entstehungsprozesses offenbart.

abbildung des prozesses: von der homogenen fläche zur lebendigen wolkigkeit des beton

abbildung des prozesses: von der homogenen fläche zur lebendigen wolkigkeit des beton
darüber hinaus dient das konzept zur konkretiserung des unternehmerischen profils und der daraus resultierenden möglichkeiten wie beispielsweise neuer produktansätze oder kooperationen.

rieder smart elements / "beyond skin" / kommunikationskonzept für kulturelle identität / kolbermoor / 2013 – 2014 / 

fotos: 22quadrat